Dr. Dirk Dähnhardt
Thomas Gransow
 

Prag und der Hradschin
 

2.3.  Die Prager Burg (Prazký hrad)



 
 

Böhmische Akropolis

Entscheidend für die überwältigende städtebauliche Wirkung des Hradschin ist nicht zuletzt, daß die natürlichen Gegebenheiten der Stadtlandschaft mit selbstverständlicher Sicherheit ins Architekto- nische und Geschichtliche übersetzt und gesteigert sind. Die Monotonie der lang hinstreichenden Trakte mit den verlorenen Horizontalen der endlosen Firstlinien und Fensterfluchten hat etwas Episches. Die Natur selbst schuf eine Situation, die aller noch so raffinierten städtebaulichen Theaterregie des Barock, allen künstlichen Achsen, Alleen und Paradestraßen von vornherein an visionärer Kraft weit überlegen war. Man begreift sogleich, daß die böhmischen Patrioten und Vedutenmaler die Stadtkrone des Hradschin seit der Romantik nur noch verklärt vor einer Strahlen- gloriole sahen. In der Tat stellt der Hradschin einen Inbegriff böhmischer Geschichte dar - auch darin, daß er als wiederholte Kaiserresidenz immer wieder im Mittelpunkt der Reichsgeschichte stand. Weder der Hradschin noch das städtebauliche Gesamtkunstwerk Prag als Ganzes ist ohne diese Komponente vorstellbar.

Der Hradschin, gewissermaßen die Akropolis von Prag, ist weder die älteste noch die einzige Residenz der böhmischen Landesfürsten in frühgeschichtlicher Zeit gewesen. Als "Wiege des Christentums in Böhmen" gilt vielmehr die Burg Levý Hradec, einige Reit-stunden nordwestlich von Prag, in der Herzog Bo?ivoj der Legende nach um 880 den ersten Sakralbau Böhmens errichtete. Im 11. und 12. Jahrhundert verlegten die P?emysliden ihre Residenz für einige Generationen auf den Výsehrad schräg gegenüber dem Hradschin am anderen Moldauufer, indessen wurde er von dieser neuen nur an politischer Bedeutung zeitweilig übertroffen, aber nicht an sakralem Glanz und noch weniger an wirtschaftlicher Kapazität.

Inzwischen hatte sich der Hradschin - spät zwar, erst seit spätkarolingischer Zeit, aber dann mit einer gewissen geopolitischen Notwendigkeit - zum geschichtlichen Zentrum und mons sacer Böhmens entwickelt, auf dem nicht nur die Martyrien der Landespatrone und der Herzogstuhl standen, sondern außer der weltlichen Residenz der Landesfürsten auch (seit 973) die geistliche der Bischöfe von Prag. Überdies kontrollierte die Burg "Praha" durch die Gunst der Lage im Schnittpunkt der beiden großen Handelsmagistralen Mitteleuropas die uralte Moldaufurt und damit indirekt auch den Markt unmittelbar davor in der Moldauniederung, dem bedeutendsten am ostmitteleuropäischen Rand. In der Tat hatte das langgezogene Areal des Hradschin in vorromanischer Zeit mehr den Charakter einer Torburg und Straßenhut als den einer Feste und letzten Fluchtburg. Der Handelsweg ging gewissermaßen als Längsachse mitten durch die Burg hindurch. Dies erklärt auch die für eine geschlossene Feste ungewöhnlich hohe Zahl von drei Toren nach außen hin, die alle durch Türme und Torhuten geschützt waren.

Über die beiden ältesten Sakralbauten der Herzöge Bo?ivoj und Spitihn?v haben wir nicht viel mehr als Vermutungen. Es waren dies jedoch keine böhmische Rotunden, sondern wahrscheinlich einfache Saalkirchen mit halbrunder Apsis. Nicht viel mehr wissen wir über die von Herzog Vratislav (920 - 929) gestiftete St.-Georgs-Kirche. Daß dies jedoch eine querschifflose Säulenbasilika über baierisch-ober- italienischem Dreiapsidengrundriß war, ist immerhin wahrscheinlich. Um 973 wurde St. Georg in ein Jungfrauenstift der Benediktiner umgewandelt und erhielt nach sächsischem Vorbild (Gernrode) Emporen; weitere Umbauten folgten unter den Äbtissinnen Berta (1142) und Agnes (1200 - 1228).

Obwohl schon die Söhne Bo?ivojs sich für den Westen entschieden hatten, forderten die Auseinandersetzungen zwischen der römischen Partei am Prager Fürstenhofe und den ostkirchlichen Proselyten und Anhängern der slawischen Liturgie alsbald weitere Blutzeugen. Die heilige Ludmila, Großmutter des heiligen Wenzel, wurde von dessen Mutter Drahomira und der Heilige selber von seinem eigenen Bruder Boleslav dem Grausamen umgebracht. Es gehört dies zu jenen traumatischen Kollektiv-Erlebnissen, die den Charakter und die Geschichte einer Nation über Jahrhunderte hinweg bestimmen.

Kurz vor seinem Tode hatte der heilige Wenzel eine Rundkirche von fast monumentalen Verhältnissen (13 Meter Durchmesser) mit vier Apsiden gestiftet, deren südliche dann das Grab des Märtyrers aufnahm: Der Heilige hatte sich gewissermaßen sein eigenes Martyrion errichtet. Ein Jahrhundert später, im Jahr 1039, wurde auch der zweite Landespatron, der von den heidnischen Pruzzen ermordete heilige Adalbert, im Martyrion Wenzels beigesetzt. Wir befinden uns somit im innersten Zentrum der Sakrallandschaft Böhmen, an einem der großen und ewigen Bollwerke der Freiheit und der abendländischen Christenheit, an dem sich die kirchliche Passion in den Stunden der Wahrheit immer wieder in triumphaler Weise bewährt hat. Indessen wurde diese Rundkirche, die inzwischen zu klein geworden war, schon 1060 von Herzog Spitihnev durch eine flachgedeckte Pfeilerbasilika ersetzt vom Typus der doppelchörigen Anlagen Süddeutschlands (vergleiche die karolingischen und ottonischen Dome in Regensburg und Augsburg).

Im 11. Jahrhundert verwandelte sich der Hradschin, der bis dahin wie eine slawische Stammesburg mit Wall, Graben und Palisaden befestigt war, in eine romanische Burg. Man errichtete als festen Bering eine sorgfältig ausgeführte Quadermauer mit Laufgang, Zinnen und Türmen. Der bischöfliche Palast mit der Mauritiuskapelle stand vor der Westfront der romanischen St.Veits-Basilika, der herzogliche lehnte sich an die südliche Burgmauer und kontrollierte zugleich das Südtor. Riesige tönnengewölbte Säle füllten das Erdgeschoß, Treppen in der Mauerdicke führten zur Burgkapelle und zur Westempore im Obergeschoß. Der Bau übertraf die meisten staufischen Burgen in den Dimensionen erheblich. Somit bot sich der Hradschin am Ausgang der romanischen Zeit als Komplex isolierter Baukörper in lockerer Gruppierung dar, akzentuiert durch die Vertikalen von fünf großen und etwa 20 kleineren turmartigen Wehrbauten, zu denen dann noch die vier Kirchtürme der beiden Basiliken von St. Veit und St. Georg traten.

Mit der Ermordung Wenzels III. 1306 erlosch in der männlichen Linie das angestammte Herrscherhaus der Premysliden, das fast ein halbes Jahrtausend die Geschicke Böhmens bestimmt hatte. Es folgte König Johann von Luxemburg, der ein verschuldetes Königreich und eine verödete Residenz hinter- ließ. Der Palas lag in Trümmern, der König residierte in einem Bürgerhaus der Altstadt, auch die Bischöfe hatten sich vom Hradschin zurückgezogen und unten in der Nähe des Moldauufers nieder- gelassen. Unter Kaiser Karl IV. änderten sich die Verhältnisse bald grundlegend. Der Palas wurde wieder aufgebaut und Böhmen 1344 zum Erzbistum erhoben. Noch im selben Jahr legte man nach den Plänen des Franzosen Matthias von Arras den Grundstein zu einer gotischen Kathedrale, allerdings in dem damals schon längst überholten Chorhauptschema der klassischen Königskathedralen; anders als sein Nachfolger Peter Parler, der sich bei der Bartholomäuskirche in Kolin für die progressive, antiklassische Variante mit Dreistrahlen im Umgang entschied und damit die deutsche Sondergotik vorbildete.

Da der Grundplan des Veitsdoms festgelegt war, versuchte Peter Parler wenigstens den Aufriß durch ein wahres Feuerwerk geistvoller Einfälle neu aus dem Geiste der Spätgotik zu organisieren, vor allem revolutionierte er mit der Einführung der Netz- und Schirm-gewölbe den ganzen spätgotischen Wölbungsbau Mitteleuropas. Die Grabkapelle des heiligen Wenzel verwandelte Parler in ein monumentales Reliquiarium, indem er die Wände mit Wandmalereien und mosaikartigen Inkrustationen von Halbedelsteinen füllte, die im Kerzenlicht einen geheimnisvoll schimmernden Raumgrund, einen Raumdämmer von geradezu bedrohlicher Feierlichkeit erzeugen. Auch als Bildhauer erschloß er der mitteleuropäischen Kunst (vor allem durch die Einführung der Porträtbüsten) eine neue Dimension. 1378 starb der Kaiser, 1399 Peter Parler. Damit endete eine Epoche, die wahrscheinlich den absoluten Höhepunkt böhmischer Geschichte darstellt. König Wenzel IV. wurde schon 1400 als Reichsoberhaupt abgesetzt. 1419 brach der hussitische Aufstand mit der Gewalt einer Explosion los. Fast alle Klöster und Kirchen, die der alten feudalen Orden ebenso wie die der bürgerlichen Bettelorden wurden niedergebrannt. Der Hradschin, unter Karl IV. glanzvolle Kaiserresidenz, entging zwar der Verwüstung, aber es ereignete sich fortan bis zum Jahrhundertende nichts Wesentliches mehr auf dem Burgberg. Erst unter König Vladislav II. (1471 - 1516) trat der Hradschin wieder mit selbständigen Leistungen in die Architekturgeschichte ein. Der König gewann den bedeutendsten Architekten der Dürerzeit: Benedikt Ried, dem wir den in den Dimensionen größten und durch die Dynamik der Wölbung großartigsten Profanraum des ausgehenden Mittelalters nördlich der Alpen verdanken, den Wladislawsaal.

Schließlich wagte man sich auch wieder an das titanische Werk des Domausbaues, doch verwüstete ein Brand 1541 alles. Schon vorher, nach der Schlacht bei Mohács, hatten sich mit Ferdinand I. die Habsburger auf dem Hradschin etabliert, und sie blieben fortan dort für rund vier Jahrhunderte. Zugleich wird die neue Kunst der Renaissance, die sich bis dahin nur in Einzelformen gezeigt hatte, auf dem Burgberg dominant. Das "Belvedere", das Ferdinand für seine Gemahlin jenseits des Hirschgrabens errichten ließ, ist eines der frühesten und geistvollsten Lustschlösser Mitteleuropas in reinen Renaissanceformen. Doch beherrschte Ferdinands Hofarchitekt Bonifaz Wolmut auch noch die hohe Kunst des Wölbens (Netzgewölbe der Alten Landrechtsstube von 1561), und zugleich setzte er sich mit seinem Entwurf für eine zweigeschossige Orgelempore im Veitsdom gegen die Konkurrenz der italienischen Wanderkünstler auf ihrem eigensten Feld durch. Nach dem Urteil Ferdinands verstünden die "Theutschen Werchleuth die Kirchengepew und manir" ohnehin besser als die Welschen. Für die Bischöfe von Prag, die nach der Wiederherstellung des Erzbistums auf den Hradschin zurückgekehrt waren, errichtete er neben der Königsburg eine neue Residenz und erfand schließlich zusammen mit Hans von Tirol jene geistvoll-fillgrane welsche Haube, die heute noch den ungeheuren Turmstumpf des Doms krönt.

Unter Rudolf II. war der Hradschin zum letzten Male Kaiserresidenz. Der eigenbrötlerische Kaiser war zwar ein bedeutender Sammler, aber kein passionierter Bauherr. Wenn Pläne für den Umbau des Hradschin in eine kaiserliche Residenz bestanden, dann gehören sie jedenfalls - mit Ausnahme des später verwüsteten "Spanischen Saals" - zur "Architektur, die nie gebaut wurde". Dafür ließ dann sein Nachfolger Matthias 1614 von Vincenzo Scamozzi ein barockes Rustikaportal in Form eines Triumphbogens am Westeingang des Hradschin errichten. Der Veitsdom sah kurz nacheinander eine Reihe feierlicher böhmischer Königskrönungen: 1611 Kaiser Matthias, 1616 Kaiserin Anna und 1617 Kaiser Ferdinand II. (1619 - 1637), ohne daß dadurch die Spannungen zwischen den rivalisierenden Konfessionen beseitigt worden wären. 1618 besetzten die protestantischen Stände die verwaiste Burg und warfen die habsburgisch-katholischen Statthalter Martinitz, Slawata und Fabricius kurzerhand "nach alttschechischem" Brauch (po staro?esku) aus dem Fenster in den mehr als 16 Meter tiefen Burggraben (“zweiter Fenstersturz"). 

Der langerwartete Sturm brach jedoch endgültig erst los, als man nach dem Tode des Kaisers nicht Ferdinand II. zum König von Böhmen erhob, sondern Kurfürst Friedrich von der Pfalz, den calvinistischen Anführer der Protestantischen Union. Indessen wurde der "Winterkönig" von Maximilian von Bayern 1620 in der Schlacht auf dem Weißen Berg ("ich kam, sah, Gott aber siegte") alsbald wieder aus Böhmen verjagt - zu spät jedoch, um die kostbare Ausstattung des Doms vor dem Bildersturm zu retten.

Böhmen, dessen Schicksal durch diese Schlacht für Jahrhunderte entschieden war, wurde planmäßig rekatholisiert. Im übrigen wechselte der Hradschin im Dreißigjährigen Krieg mehrfach den Besitzer, nicht ohne daß jedesmal die Rudolfinische Kunstkammer geplündert worden wäre, zuerst von Maximilian von Bayern, dann von den Sachsen und zuletzt mehrfach von den Schweden; Zuwachs kam nur von Erzherzog Leopold Wilhelm, der seine bedeutende niederländische Galerie einbrachte. Man begreift, daß unter diesen Umständen auf der Burg wenig gebaut wurde. Kaiser Ferdinand III. ließ immerhin den rudolfinischen und den wladislawschen Trakt mit dem neuen Flügel des Matthias verbinden, doch hält diese Stückelung keinem Vergleich mit dem Riesenbau des Czernin-Palais stand, das in beherrschender Lage hoch über dem Hradschin als eine Art Gegenresidenz der einheimischen Magnaten gegen die Habsburger errichtet worden war. Immerhin jedoch ordnete Kaiser Leopold I. den Ausbau des Veitsdoms an, in dem er 1658 gekrönt worden war. Kriegerische Wirren (Türkeneinfälle) brachten allerdings auch diesmal die Bauarbeiten alsbald wieder ins Stocken. Dafür ergriff nun die katholische Partei neuerdings die Offensive und setzte den noch immer lebendigen ketzerischen Überlieferungen im Volk als neuen religiösen Mythos den Kult des heiligen Nepomuk entgegen.

Zur Heiligsprechung 1729, die acht Tage lang gefeiert wurde, hatte man vor der Westwand des Domdiors ein prunkvolles Schaugerüst in gotisierenden Formen nach Entwurf Johann Ferdinand Schors errichtet, der auch Pläne für den Ausbau des Doms, diesmal in barockgotischen Formen ("modo gottico") ausarbeitete. Sie wurden so wenig wie alle früheren je verwirklicht. jedoch stiftete Karl VI. für den Dom ein großartiges, silbernes Grabdenkmal des Heiligen, das Wiener Künstler nach Entwurf des jüngeren Fischer von Erlach ausführten.

Böhmen war inzwischen ins Vorfeld der österreichisch-baierischen und der österreichisch-preußischen Auseinandersetzungen geraten. Indessen währte der wittelsbachische Kaisertraum nur kurz. Kurfürst Karl Albrecht von Bayern zog, nachdem er sich mit einer aus München mitgebrachten Krone 1741 im Veitsdom zum König von Böhmen hatte krönen lassen, sogleich nach Frankfurt zur Kaiserkrönung weiter. Zwei Jahre später huldigten die böhmischen Stände dann wieder der rechtmäßigen Erbin Kaiserin Maria Theresia im Veitsdom. In den Schlesischen Kriegen wurden Burg und Veitsdom ernstlich beschädigt. Und jetzt erst, nachdem die Kraft des Barock erschöpft war, baute man auf Befehl der Kaiserin den Hradschin zur Königsresidenz aus. Niccolo Pacassi verband mit einer zurückhaltenden, mehr beamtenmäßig korrekten Gesamtredaktion das wachstümliche Gefüge der Bauten ganz verschiedener Epochen von der romanischen Zeit bis zum Barock, mit weitausgreifenden aber einigermaßen nüchternen Trakten. Nach Westen öffnete sich die Burg in der Art einer barocken Dreiflügelanlage mit einem Ehrenhof, in der Scamozzis Triumphtor einen besonderen Akzent setzt.

Inzwischen hatte die Französische Revolution zusammen mit der Romantik und dem Historismus die geistige Situation des Abendlandes von Grund auf revolutioniert. Nach den nachgotischen Konzeptionen des 17. und 18. Jahrhunderts sollte der Dom nunmehr in den neugotischen Formen der Romantik vollendet werden. Die Verwirklichung dieses romantischen Traums erlebten allerdings erst der dritte Dombaumeister Josef Mocker, ein Schüler der Wiener Akademie, und sein Nachfolger Kamil Hilbert. Befriedigender als der Außenbau, dessen Doppelturmfront keinesfalls aus dem eingeborenen Wachstumsgesetz des Doms erfunden ist, geriet die Innenausstattung, an der so bedeutende tschechische Künstler wie der Bildhauer Josef Myslbek (Bronzegrabmal des Fürsterzbischofs Schwarzenberg), Frantisek Bílek (Kruzifix am Kreuzaltar), Max Švabinský und Alfons Mucha (Glasfenster) mitwirkten. 1929, zum Millenium des heiligen Wenzel, wurde der neugotische Dom feierlich der Öffentlichkeit übergeben - anders als das tausendjährige Jubiläum des Bistums Prag im Jahre 1973, das von der Kirche und den Gläubigen nur mit erheblichen Einschränkungen und ganz ohne Beteiligung des Staates gefeiert werden mußte.

(Ernst Bachmann: Böhmische Akropolis: Der Hradschin. In: Merian ?)


 
 
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