Arbeitstechniken

Informationsbeschaffung
 
 

Bibliographieren


Alle Titel von Büchern und Aufsätzen, die für die Erstellung eines Referates, einer Facharbeit usw. benutzt werden - auch wenn nicht aus ihnen zitiert wird -, müssen bibliographisch, d. h. nach bestimmten festgelegten Gesichtspunkten, erfaßt und in nachprüfbarer Vollständigkeit in einem Literaturverzeichnis aufgeführt werden. Es geht dabei darum, daß man nachweist, aus welchen Büchern, Aufsätzen und Zeitschriften Gedanken anderer übernommen und in die eigene Darstellung eingearbeitet worden sind. Das bedeutet, daß sorgfältig bibliographiert werden muß. A. BÜCHER

1. Vorname Name des Verfassers
2. Titel
3. ggf. Untertitel
4. Auflage des Buches (nur wenn es nicht die erste Auflage ist) (Abk.: Aufl.)
5. Erscheinungsort (event. nach Doppelpunkt: Verlag) und Erscheinungsjahr

Beispiel: David Piper: London. Ein Führer. München: Prestel 1977.
 

  B. AUFSÄTZE IN ZEITSCHRIFTEN

1. Vorname Name des Verfassers
2. Titel des Aufsatzes
3. Name der Zeitschrift (unter Voransetzung von In:)
4. Nummer des Jahrgangs (Abk.: Jg.)
5. Erscheinungsjahr (in Klammern)
6. Nummer des Heftes (Abk.: H.)
7. Seiten des Aufsatzes (S. - )

Beispiel: Ralf Weskamp: London - zwei Seiten einer Stadt. Projektorientiertes Arbeiten im Englischunterricht der Sekundarstufe II. In: Praxis des neusprachlichen Unterrichts 45. Jg. (1995) H. 1. S. 42 - 49.

     
    C. AUFSÄTZE IN SAMMELWERKEN

    1. Vorname Name des Verfassers
    2. Titel des Aufsatzes
    3. Vorname Name des Herausgebers (Abk.: Hrsg.) (unter Voransetzung von In:)
    4. Titel des Sammelwerkes 
    5. Auflage (nur wenn es nicht die erste Auflage ist) (Abk.: Aufl.
    6. Erscheinungsort (event. nach Doppelpunkt: Verlag) und Erscheinungsjahr
    7. Seiten des Aufsatzes

    Beispiel: Stephen E. Rasmussen: Über die Entstehung der Stadt. In: Norbert Kohl (Hrsg.): London. Eine europäische Metropole in Texten und Bildern. Frankfurt a. M.: Insel 1979. S. 16 -19. 
     

  • Hnweis: Die genannten Angaben finden sich in der Regel auf der Titelseite (meistens S. 3) und deren Rückseite. Bei Zeitschriften stehen sie meistens auf dem Titelblatt, manchmal im Impressum.


        D. INTERNET

In wachsendem Maße werden heute auch elektronische Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet - sei es aus Aktualitätsgründen, oder weil Informationen oder Dokumente aus verschiedenen Gründen nur in dieser Weise zur Verfügung stehen. Damit stellt sich die Frage, wie solche Quellen in Seminararbeiten etc. nachgewiesen werden sollen. Grundsätzlich steht dabei der Zweck der Nachprüfbarkeit der gegebenen Information im Zentrum. 

»[...] There are certain conventions in the use of the Internet which require the atten-tion of humanities scholars. It is appropriate, for example, to recognize the convention of using pointed brackets, < >, to enclose electronic addresses. Standard Internet practice is also to put the address on one line so that, if a hypertext link to that address is created, it can be easily and accurately read. An address which continues onto a sec-ond line often cannot be read as a complete address. But in print citations it is often preferable for the address continue from one line to another. When that is necessary, the compromise suggested here is that punctuation marks in Internet addresses (such as @ . or / but not ~) be at the end of one line with only letters, numbers, or ~ begin-ning on the next line. Generally, the use of URL (Uniform Resource Locator) addresses is also preferred for most Internet materials. [...]
 

  • Basic citation components and punctuation
  1. Author's Last Name, First Name: 
  2. "Title of Work" or "title line of message." 
  3. In: "Title of Complete Work" or title of list/site as appropriate. 
  4. <internet address>. 
  5. [menu path, if appropriate]. 
  6. Date, if available. 
  7. Archived at: if appropriate.
  • Samples
       1. World Wide Web
Limb, Peter: "Alliance Strengthened or Diminished? Relationships between Labour & African Nationalist/Liberation Movements in Southern Africa." <http://neal.ctstateu. edu/history/world_history/archives/limb-l.html>. May 1992.

       2. FTP Site
Heinrich, Gregor: "Where There Is Beauty, There is Hope: Sau Tome e Principe." <ftp.cs.ubc.ca> [path: pub/local/FAQ/african/gen/saoep.txt]. July 1994.

       3. Gopher Site
Graeber, David: <gr2a@midway.uchicago.edu>. "Epilogue to *The Disastrous Ordeal of 1987*. <gopher://h-net.msu.edu:70/00/lists/H-AFRICA/doc/graeber>. No date.

(<http://h-net.msu.edu/~africa/citation.html>)


 
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